Tipps zum Bus- und Bahnfahren in Zeiten von Corona

Stand:
FFP2-Maske und OP-Maske werden neben einer Straßenbahn gehalten
Nur noch FFP2-Maken oder vergleichbare: Ab einer Inzidenz von mehr als 100 dürfen OP-Masken (rechts) nicht mehr in Bussen und Bahnen getragen werden.
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Die Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen nimmt den öffentlichen Personenverkehr von den sonst verpflichtenden Abstandsgeboten aus. Auch sind die Unternehmen nach der Verordnung nicht verpflichtet, Gelegenheiten zum Händewaschen und zur Händehygiene zu schaffen. Beide Regelungen sind in dem Massengeschäft praktisch nicht umsetzbar. Umso wichtiger ist es, eigenverantwortlich gewisse Regeln einzuhalten, damit die Nutzung des ÖPNV nicht zur Ansteckungsgefahr wird:

  1. Auf alternative Zeiten ausweichen. Prüfen Sie, ob Sie eine Bahn oder einen Zug früher oder später nehmen können. Vielleicht ist der Andrang dort geringer. Besprechen Sie das gegebenenfalls mit Ihrem Arbeitgeber. Viele Arbeitgeber sind inzwischen bereit, solche Veränderungen zu akzeptieren.
  2. Upgrade möglich. Wenn Ihr Zug sehr voll ist, kann ein Zusatzticket für die 1. Klasse sinnvoll sein. Dort sind oft mehr freie Plätze. Am besten statten Sie sich mit einem 4-er Zusatzticket aus, dann können Sie spontan auf volle Züge reagieren.
    Achtung: Das Ticket muss vor dem Einstieg entwertet werden!
  3. Nutzen Sie die gesamte Zuglänge zum Einstieg. Oft bildet sich eine Menschentraube an den Aufgängen vor den Einstiegen. Versuchen Sie dann an der Spitze oder am Ende des Zuges einzusteigen.
    Achtung: Bitte die Kennzeichnung für die 1. Klasse beachten.
  4. AHA beachten. Tragen Sie im gesamten Bahnhof und im Haltestellenbereich eine Mund-Nasebedeckung. Achtung: Durch die so genannte Bundesnotbremse verschärft sich die Maskenpflicht ab einer Inzidenz von über 100. Dann sind nur noch FFP2-Masken oder vergleichbare (KN 95 / N95) erlaubt. Ein Verstoß kostet 150 Euro. Medizinische Masken, so genannte OP-Masken, und handgearbeitete Alltagsmasken sind nicht mehr ausreichend. Und: In vielen Orten gilt die Maskenpflicht auch auf dem Bahnhofsvorplatz und im Umfeld des Bahnhofs.
  5. Verzichten Sie auf Essen, Trinken und Rauchen. Wenn möglich sollte auf kürzeren Fahrten auf das Essen und Trinken verzichtet werden, da das Tragen eines Mund-Nasenschutzes dann unterbrochen wird. Gleiches gilt für das Rauchen, die Raucherbereiche sind deshalb teilweise gesperrt.
  6. Abstand, trotz hoher Auslastung. In Zügen und Bussen galt schon immer die Regel, "erst aussteigen lassen" und das ist jetzt noch wichtiger. Halten Sie beim Ein- und Aussteigen Abstand zu  anderen Fahrgästen. Der Zug oder Bus fährt erst ab, wenn der letzte Fahrgast ein- oder ausgestiegen ist. Im Fahrzeug sollten die Plätze neben anderen Reisenden frei bleiben, soweit das möglich ist.

Gültiger Fahrschein immer dabei! Achten Sie darauf, dass Sie am besten vor dem Einstieg in den Bus oder den Zug ein gültiges Ticket haben. Im Bus können Sie zurzeit nur eingeschränkt Tickets kaufen. Im Zug ist der Kauf ohnehin nur noch in sehr wenigen Ausnahmefällen möglich. Statten Sie sich am besten mit Mehrfahrtentickets aus, dann sind Sie gut versorgt.
Achtung: Vor Einstieg abstempeln, nicht in jedem Fahrzeug befinden sich Stempelautomaten.


Hinweis EU-notifiziertTeilnehmer des GemeinschaftsprojektsFörderhinweis Verkehrsministerium NRW